The Set Up: Die Magie der Goldenen Stunde mit der Nikon Z5II und Dhan Limwattana

Nikon Team Technologie und Know-how17 Feb. 20265 Minuten Lesezeit
Nikon magazine presents The Set Up

In Folge 1 unserer Serie „The Set Up“ folgen wir Dhan Limwattana durch die Straßen Wiens

Wenn die Sonne hinter der barocken Skyline Wiens untergeht, taucht sie die prächtigen, von Straßenbahnen durchzogenen Alleen in ein warmes Licht. Das ist der ideale Moment für den Street- und Porträtfotografen Dhan Limwattana, sich in die Stadt zu begeben, um mit der Nikon Z5II die einmaligen Momente der Goldenen Stunde einzufangen.

„Ich fotografiere bereits seit einiger Zeit mit der Nikon Z5II und kann mit Sicherheit sagen, dass man keinerlei Kompromisse eingehen muss. „Sie ist eine hervorragende Vollformatkamera für den Einstieg, auf die man sich lange verlassen kann“, sagt Dhan, der seine Runde am Stephansplatz, dem Herzen der Stadt, beginnt. Er kennt diesen Ort zwar wie seine Westentasche, aber blickt jedes Mal mit frischer Neugierde auf ihn. Er ermutigt Fotograf:innen, die neue Städte erkunden, dasselbe zu tun. „Wenn ich an einen neuen Ort reise, informiere ich mich nicht im Voraus über die bekannten Fotospots“, erklärt er. So bekomme ich einen unverfälschten Eindruck und ich kann neue Perspektiven entdecken, anstatt einfach zu dem Spot zu gehen, den ich auf Instagram gesehen habe.“

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Z5II + NIKKOR Z 28-75mm f/2.8. Links/oben: 28 mm, 1/1250 s, f/2.8, ISO 100. Rechts/unten: 75 mm, 1/125 s, f/2.8, ISO 100, ©Dhan Limwattana

Auch wenn er durchaus offen für Neues ist, vertraut Dhan auf bewährte Methoden. Für Straßenaufnahmen wählt er in der Regel den manuellen Modus, stellt eine Blende von f/2.8 und eine Verschlusszeit von weniger als 1/400 Sekunde ein – und verlässt sich auf die automatische ISO-Einstellung. „So hat man beim ersten Einstellen bereits eine ungefähre Vorstellung vom Ergebnis", erklärt er. „Für mich ist eine kurze Verschlusszeit wichtig, vor allem, wenn ich direkt in die Sonne fotografiere – so wird alles eingefroren und es gelangt nicht zu viel Licht ins Bild. Wer kreativer arbeiten möchte, sollte einen ND-Filter am Objektiv verwenden. Er ermöglicht eine längere Belichtungszeit bei kleinerer Blende, um zum Beispiel bei Sonnenuntergang Langzeitbelichtungseffekte zu erzielen. Das kann etwas knifflig sein, aber mit etwas Übung funktioniert es gut.“ Er verwendet die Nikon Z5II mit dem NIKKOR Z 28-75mm f/2.8 und fügt hinzu: „Ich bin ein großer Fan von geringer Tiefenschärfe, da sich dadurch die Motive besser vom Hintergrund abheben. Mit einer größeren Blende erhalte ich ein schönes Bokeh. Es ist wirklich etwas Besonderes.“

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Z5II + NIKKOR Z 28-75mm f/2.8. Links/oben: 28 mm, 1/320 s, f/2.8, ISO 100. Rechts/unten: 28 mm, 1/400 s, f/2.8, ISO 100, ©Dhan Limwattana

Straßenszenen gehören zu den flüchtigsten Motiven überhaupt. Schnelligkeit und Reaktionsfähigkeit sind da oft entscheidend –deshalb passt Dhan die Bedienelemente der Nikon Z5II individuell an: Fn1 für die Autofokus-Einstellungen (wobei er hauptsächlich die AF-Spotmessung oder die Automatische Messfeldsteuerung verwendet) und Fn2 für die Wiedergabe, damit er die Bilder gleich im Sucher überprüfen kann, ohne die Kamera absetzen zu müssen. „Bei Nikon kann ich mich darauf verlassen, dass die Tasten, Bedienelemente und Einstellungen über alle Kameramodelle hinweg einheitlich sind. So muss man nicht viel Zeit damit verbringen, sich mit einem neuen Konzept vertraut zu machen, wenn man bereits Nikon-Kameras kennt“, erklärt er. „Es bedeutet auch, dass ich nicht zu sehr mit technischen Dingen abgelenkt werde, sondern das Geschehen beobachten und auf die Situation reagieren kann. Außerdem fällt man mit einer kompakteren Kamera weniger auf als mit einer großen, sperrigen Kamera.“

Z5II + NIKKOR Z 28-75mm f/2.8. Links: 43 mm, 1/400 s, f/2.8, ISO 140. Mitte: 28 mm, 1/10 s, f/3.5, ISO 100. Rechts: 64 mm, 1/640 s, f/2.8, ISO 200, ©Dhan Limwattana

Auf seiner Suche nach ausgefallenen Motiven hält Dhan häufig inne, um Schatten oder Reflexionen in Schaufenstern oder Pfützen einzufangen. „Das neig- und drehbare Display ist ein weiteres großartiges Feature“, sagt er. „Damit ist es viel einfacher, ungewohnte Perspektiven einzufangen, beispielsweise aus Höhen oder Tiefen, oder Reflexionen – ohne sich flach auf den Boden legen zu müssen.“

Für Dhan entstehen die stärksten Straßenszenen der Goldenen Stunde oft, wenn wechselnde Wetter- und Lichtverhältnisse die Stadt verändern und unerwartete Bedingungen schaffen. „Die besten und schönsten Sonnenuntergänge habe ich oft an Tagen erlebt, an denen ich sie überhaupt nicht erwartet hätte.“ Am liebsten mag ich die Zeit nach dem Regen – wenn es tagsüber geregnet hat, dann aufhört und die Sonne herauskommt. Das garantiert fast immer einen tollen Sonnenuntergang.“

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Folge 1: The Set Up mit Dhan Limwattana

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