Nikon Imaging Cloud – Bildrezept des Monats: August
Ein Bildrezept, drei kreative Ergebnisse. Erfahrt, wie drei Nikon-Creators das neueste „Nikon Imaging Cloud“-Bildrezept genutzt haben, um ihren Videos einen völlig neuen Look zu verleihen …
Willkommen bei einer weiteren Ausgabe von Nikon Imaging Cloud – Bildrezept des Monats. In dieser Ausgabe fordern wir drei Nikon-Creators heraus, mithilfe eines bestimmten Nikon-Bildrezepts ihr bevorzugtes Genre in einem ganz neuen Licht einzufangen.
Dieses Mal haben wir etwas Neues ausprobiert und ihnen eine Video-Herausforderung gestellt, wobei „Filmic“ als Bildrezept ausgewählt wurde. „Filmic“ wurde entwickelt, um sowohl Filmmaterial als auch Standbildern warme, filmische Farbtöne und einen Hauch von Nostalgie zu verleihen. Der australische Fotograf Fabio Oliveira hat dieses Bildrezept entwickelt, um sein Lieblingsmotiv einzufangen: Landschaften in all ihren Formen. Es eignet sich jedoch auch hervorragend für viele andere Genres. „Es ist vom zeitlosen Charme der analogen Fotografie inspiriert“, bemerkt er auf der Bildrezeptseite der Nikon Imaging Cloud. Er fügt hinzu: „Es verbindet moderne Flexibilität nahtlos mit klassischer Ästhetik und verwandelt so Alltagsmomente in zeitlose Erinnerungen.“
Um optimale Ergebnisse zu erzielen, empfiehlt Fabio den Nutzern, den Weißabgleich anzupassen, um harmonische Farbtöne zu erhalten. Bei schwierigen Lichtverhältnissen rät er hingegen dazu, die Funktion „Active D-Lighting“ (ADL) zu nutzen, um Highlights zu bewahren, den Kontrast zu regulieren und eine korrekte Belichtung des Filmmaterials zu gewährleisten.
Haben unsere Nikon-Creators die Herausforderung gemeistert, „Filmic“ für Videos einzusetzen? Finden wir es heraus …
„Im Grunde gilt: Immer wenn Grünpflanzen und Menschen im Bild sind, übernimmt dieses Bildrezept die Hauptarbeit“, sagt Agnes Colombo, die mit dem „Filmic“-Bildrezept ein Action-Porträt ihrer tanzenden Kundschaft aufgenommen hat.
Agnes Colombo, Frankreich, Porträtfotografie
Nikon: Was waren deine ersten Eindrücke von „Filmic“?
Agnes Colombo: Dieses Bildrezept eignet sich perfekt, um satte Grüntöne im Blattwerk zu erzielen und dabei den „radioaktiven“ Look zu vermeiden, den gewisse Rezepte den Grüntönen manchmal verleihen können. Als Fotografin, die von Farben geradezu besessen ist, waren mir übersättigte Grüntöne bei Außenaufnahmen schon immer ein Dorn im Auge. Dieses Bildrezept entsättigt jedoch die Grüntöne, verstärkt den Kontrast und verleiht der Haut einen wärmeren, leicht orangefarbenen Ton. Das Ergebnis wirkt tiefer und intensiver, ohne nach übermäßiger Farbkorrektur auszusehen. Im Sommer fotografiere ich viel im Freien, umgeben von viel Grün, und das goldene Sommerlicht kann die Farben schnell zu kräftig wirken lassen. Dieses Bildrezept greift die rohe Sommerpalette auf und verwandelt sie in etwas, das wirklich durchdacht und raffiniert wirkt.
Für welche Motive, Szenen und Genres eignet es sich am besten?
Dieses Bildrezept ist die beste Hilfe für alle Porträtfotograf:innen oder Filmschaffende bei jedem Shooting im Freien, bei dem viel Grün im Bild ist. Es eignet sich außerdem hervorragend für Lifestyle-Clips in Zeitlupe und Einblicke hinter die Kulissen, bei denen man einen redaktionellen Look erzielen möchte – ohne aufwendige Nachbearbeitung.
Gefällt es euch, wie das Bildrezept euren Clip verändert hat?
Ja, ich liebe es! Die Hauttöne wirken wärmer und vorteilhafter, und die Grüntöne konkurrieren nicht mehr mit meinen Motiven um die Aufmerksamkeit. Außerdem ist es angenehmer für die Augen. Leuchtendes Grün kann in Videos – und übrigens auch in der Fotografie – optisch sehr aufdringlich wirken, doch dieses Bildrezept zähmt es perfekt. Dadurch gewinnt das Ganze an Tiefe und wirkt bewusst gestaltet. So wird aus einem netten Clip einer, bei dem es aussieht, als hättet ihr die Farben bewusst ausgewählt. Würde ich es wieder nutzen? Ohne zu zögern – vor allem für Fotoshootings im Freien, Familienfotos in Parks oder Paarfotos bei Hochzeiten.
Hast du Tipps zur Anwendung?
Mein Tipp: Nehmt vor eurem Shooting einen Testclip mit und ohne das Bildrezept auf. Der direkte Vergleich schult euer Auge und hilft euch zu verstehen, wie sich das Bildrezept genau auf euer Licht und eure Farbtöne auswirkt. Wenn ich etwas ändern müsste, würde ich die Wärme der Haut je nach den Lichtverhältnissen des Tages leicht anpassen. Denn die Goldene Stunde am späten Nachmittag kann in Kombination mit der warmen Farbgebung des Bildrezepts manchmal zu viel Gelbbrauntöne hervorbringen.
Wie würdest du unsere Leser:innen für dieses Bildrezept begeistern?
Wendet das Bildrezept an und dreht einen 30 bis 60 Sekunden langen Clip von einer euch nahestehenden Person an einem möglichst grünen Ort. Konzentriert euch auf eine Sache: Euer Motiv soll sich von dem vielen Grün abheben, ohne dass ihr die Farben nachträglich verändert. Ihr erhaltet Bonuspunkte, wenn ihr während der Goldenen Stunde filmt und die warmen Farbtöne des Bildrezepts mit dem spätsommerlichen Licht verschmelzen lasst.
„Das Ergebnis ist romantischer und passt gut zu dem Paar, das ganz in seiner eigenen Welt versunken ist“, sagt Eugenia Hanganu, die das „Filmic“-Bildrezept nutzte, um ungezwungene Straßenszenen an der Lissabonner Uferpromenade einzufangen.
Eugenia Hanganu, Portugal, Reisefotografie
Nikon: Was waren deine ersten Eindrücke von „Filmic“?
Eugenia Hanganu: Mein erster Eindruck war, dass es auf eine zurückhaltende Art und Weise filmisch wirkt: nicht laut, nicht offensichtlich gefiltert. Es will nicht um Aufmerksamkeit buhlen – es lässt einfach eine ganz gewöhnliche Tageslichtszene wie eine Filmsequenz wirken.
Für welche Motive, Szenen und Genres eignet es sich am besten?
Tageslichtaufnahmen – Landschaften, Reisefotos, Stadt- und Straßenaufnahmen, trockene, erdige Farbtöne, alles, was einen ausdrucksstarken Himmel zeigt. Außerdem wirkt Haut damit bei hellem Tageslicht sehr vorteilhaft. Ich wäre bei sehr kühlen oder blauen Szenen, die kühl bleiben sollen, bei trübem, eintönigem grauen Licht, bei dem keine Wärme vorhanden ist, sowie bei allen Aufträgen, bei denen die Farben präzise wiedergegeben werden müssen, vorsichtiger.
Gefällt es euch, wie das Bildrezept euren Clip verändert hat?
Ja, sehr. Ich habe damit eines Abends ein Paar an der Lissabonner Uferpromenade fotografiert. Der Moment hatte bereits etwas Filmisches an sich, und ich wollte das „Filmic“-Bildrezept an einer Szene mit zwei Personen ausprobieren – mit sanften Bewegungen, einem Hauch von Geschichte und etwas, das echt wirkte und nicht gestellt. Mir hat gefallen, dass das Bildrezept eine ganz eigene Perspektive mitbrachte und bereits eine Stimmung in sich trug, die ich nicht erst selbst herausarbeiten musste. Ich finde, das passt gut zum August: Das Sommerlicht hier in Lissabon ist grell und hell, und das Bildrezept vermittelt nicht nur Hitze, sondern auch eine bestimmte Stimmung.
Hast du Tipps zur Anwendung?
Betrachtet es als Endergebnis, wenn es zu der von euch gefilmten Szene passt, oder nutzt es einfach als Grundlage. So habe ich es gemacht: Ich habe das Material in der Nachbearbeitung etwas wärmer und weicher gestaltet. Das Bildrezept ist für Tageslicht konzipiert. Hebt es euch also nicht nur für Sonnenuntergänge auf. Probiert es auch bei flachem Mittagslicht und einem kontrastreichen Himmel aus und schaut, wie es wirkt. Und achtet auf die richtige Belichtung. Das Bildrezept formt die Farben – es wird eine schlecht belichtete Aufnahme nicht retten.
Wie würdest du unsere Leser:innen für dieses Bildrezept begeistern?
Setzt es bei normalem Tageslicht ein – ihr müsst nicht auf einen schönen Sonnenuntergang warten. Sucht euch eine unscheinbare Ecke in eurer Stadt, zum Beispiel eine Kreuzung, eine Mauer oder ein Stück Stadtmobiliar, also einen Ort, an dem ihr normalerweise vorbeigeht, ohne hinzuschauen. Haltet mit „Filmic“ als Grundlage einen echten Moment fest und lasst das Alltägliche wie eine Szene aus einem Film wirken.
„Ich habe festgestellt, dass das „Filmic“-Bildrezept besonders gut mit natürlichen Farben wie Grün- und Blautönen harmoniert“, sagt Eeva Mäkinen, die damit einen plätschernden Bach in einem Wald in ihrer Nähe fotografiert hat.
Eeva Mäkinen, Finnland, Tier- und Naturfotografie
Nikon: Was waren deine ersten Eindrücke von „Filmic“?
Eeva Mäkinen: Sehr positiv! Mir gefällt, wie „Filmic“ die Landschaft dunkler, stimmungsvoller und kontrastreicher erscheinen lässt und damit widerspiegelt, wie die Natur sich zum Ende des Sommers hin zu verändern beginnt.
Für welche Motive, Szenen und Genres eignet es sich am besten?
Ich finde, jede Naturszene mit einer breiten Palette an Grün- und Blautönen eignet sich perfekt. Ich habe mich entschieden, es an einem meiner Lieblingsorte zu testen, den ich sehr gerne besuche und der ganz in der Nähe meines Zuhauses liegt. Es ist ein wunderschöner Fluss, der durch den Wald fließt. Die Landschaft ist sehr malerisch und im Sommer gibt es viele schöne Grün- und Blautöne. Ich fand, dass sie gut zu diesem Bildrezept passen würden.
Gefällt es euch, wie das Bildrezept euren Clip verändert hat?
Ja, sehr sogar. Ich finde, das passt perfekt zu einer Flusslandschaft mit blauem Wasser und grünen Blättern. Es verleiht dem Ganzen wunderschöne Farbtöne und eine herrlich filmische Atmosphäre.
Hast du Tipps zur Anwendung?
Probiert verschiedene Farben und Lichtverhältnisse aus, um herauszufinden, was euch am besten gefällt. Ich habe festgestellt, dass es bei Tageslicht am besten funktioniert, da die Lichtmenge offenbar ausreicht, damit das Bildrezept Tiefe und Kontrast erzeugt, ohne dass die Szene zu dunkel wirkt.
Wie würdest du unsere Leser:innen für dieses Bildrezept begeistern?
Sucht euch einen See oder Fluss aus, der euch inspiriert, und versucht, ihn aus ein paar neuen Blickwinkeln zu filmen. Ich würde außerdem empfehlen, Blätter, Zweige oder Pflanzen im Vordergrund zu verwenden, da diese für mehr Tiefe sorgen und die Szene wunderschön einrahmen können.
Seid ihr bereit, „Filmic“ auszuprobieren?
Jetzt seid ihr dran! Nutzt das Bildrezept des Monats „Filmic“, um eure eigenen Clips oder Standbilder zu erstellen. Wenn ihr Lust habt, könnt ihr die Ergebnisse mit uns teilen. Besucht uns dazu auf Instagram unter @nikoneurope.
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