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Lucies Hochzeitsbräuche in Tschechien

Pferdehalsband

Dieser Hochzeitsbrauch findet nach der Zeremonie statt und meist dann, wenn alle Gäste beim Empfang begrüßt wurden. Die Freunde des Bräutigams legen ein wunderschön dekoriertes Pferdehalsband um seinen Hals und symbolisieren damit seine Bindung. Das bedeutet auch, dass die Ehe nicht immer einfach ist, wenn das Paar nicht zusammenarbeitet. Gleichzeitig wird der Braut eine Peitsche mit Bändern übergeben, um klarzustellen, wer in dieser Ehe die Hosen anhat.

Lukas (Tschechische Republik) trägt nach der Zeremonie ein Pferdehalsband, um seine Verbindlichkeit zur Schau zu stellen. Das Bild wurde von den professionellen Hochzeitsfotografen Simona Smrcková und Kamil Saliba aufgenommen. Sie fotografierten mit einer D850 und dem AF-S DX NIKKOR 35 mm 1:1,8G-Objektiv.

Zerbrochene Teller

Die Tradition, die zerbrochenen Teile eines Tellers bei einer Hochzeit zusammenzufegen ist die erste Tradition, die von den Mitarbeitern des Caterings organisiert wird. Zu Beginn des Empfangs wünscht ein Mitglied des Teams dem Brautpaar viel Glück in der Ehe und prostet ihnen zu. Während das Glas gehoben wird, lässt eines der Teammitglieder „aus versehen“ einen Teller fallen, der unter dem Tablett versteckt war, das es hält. Die Tradition gebietet, dass das Paar die Scherben gemeinsam auffegt.

Diese Porzellanscherben symbolisieren Glück und das Geräusch, das beim Zerbrechen des Tellers entsteht, soll böse Geister verscheuchen. Das gemeinsame Fegen gehört zu den symbolischen Aufgaben für Braut und Bräutigam. Es zeigt, dass sie immer zusammenarbeiten werden. Nicht nur bei Problemen, die in der Ehe auftreten, sondern auch bei der Hausarbeit. Dabei ist es auch wichtig, wer die Schaufel hochhebt und wer den Besen in die Hand nimmt. Die Tradition besagt, dass derjenige, der kehrt, weggeschnappt wird und der andere, der die Schaufel in die Hand nimmt, am Ende das Sagen in der Ehe hat. Frisch verheiratete Paare sollten eine Scherbe als Glücksbringer aufheben.

Lukas und Nikola (Tschechische Republik) kehren die Scherben von zerbrochenen Tellern zusammen, um damit zu zeigen, dass sie in ihrer Ehe immer zusammenarbeiten werden. Das Bild wurde von den professionellen Hochzeitsfotografen Simona Smrcková und Kamil Saliba aufgenommen. Sie fotografierten mit einer Nikon D850 und dem AF-S NIKKOR 24–70 mm 1:2,8G ED-Objektiv.

Wodka oder Wasser

Bei Hochzeiten wird oft das Glas auf die Brautleute erhoben: Eltern, Trauzeugen, Brautjungfern, Freunde, das Brautpaar selbst u.s.w. Einige dieser Ansprachen haben nicht nur zum Ziel, dem Brautpaar Glück zu wünschen, sondern sie sollen auch die Zukunft der Beziehung vorhersagen, genau gesagt, wer von beiden in die Kneipe gehen wird.

Ein Freund oder Mitglied des Cateringteams stellt zwei Gläser auf ein Tablett. Eines mit Wasser und eines mit einer durchsichtigen Spirituose, in der Regel Wodka. Das frisch verheiratete Paar nimmt jeweils ein Glas in die Hand, um sich auf das Anstoßen vorzubereiten. Wenn der Mann sich für das Wasser entscheidet, dann wird er abends zuhause bleiben, wenn er den Wodka nimmt, dann endet er in der Kneipe.

Lukas und Nikola (Tschechische Republik) trinken Wasser und Wodka, während das Glas auf das Brautpaar erhoben wird – aber keiner von beiden weiß, was in welchem Glas ist. Das Bild wurde von den professionellen Hochzeitsfotografen Simona Smrcková und Kamil Saliba aufgenommen. Sie fotografierten mit einer Nikon D850 und dem AF-S NIKKOR 20 mm 1:1,8G ED-Objektiv.